FAQ

FAQ - "Frequently Asked Questions". Hier finden Sie Antworten auf viele Fragen rund um unsere Neurofeedback Produkte. Wenn Sie weitere Fragen haben, dann zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren.
Netflix® hat Änderungen vorgenommen die im Advanced Media Player zu der Fehlermeldung "Netflix Site Error" führen können. Zur Behebung des Fehlers folgen Sie bitte den folgenden Lösungsweg.
 
1. Beenden Sie bitte den Advanced Media Player (falls dieser gerade läuft)
 
2. Starten Sie den von Ihnen bevorzugten Browser (z.B. Firefox, Chrome, etc.) und loggen Sie sich dort unter www.netflix.com auf Ihrem Netflix-Account ein
 
3. Nachdem Sie ein Profil gewählt haben, klicken Sie bitte auf den kleinen Pfeilkopf, rechts neben Ihrem Profil-Bild und öffnen Sie dann die Konto-Einstellungen durch einen Klick auf "Konto"
 
4. Innerhalb der Konto-Einstellungen müssen Sie nun
- die "Test-Teilnahme" AUSschalten (diese ist von Netflix® leider standardmäßig eingeschaltet)
- sich "Aus allen Geräten ausloggen"
Wählen Sie also unter "Einstellungen" also zunächst "Test-Teilnahme"
 
5. Stellen Sie nun die "Test-Teilnahme" auf "AUS" und klicken Sie dann auf "Fertig"
 
6. Wählen Sie anschließend im Übersichtsfenster der Konto-Einstellungen unter "Einstellungen" den Eintrag "Aus allen Geräten ausloggen" und klicken Sie dann im neuen Fenster auf den Button "Ausloggen"
 
7. Gehen Sie nun zurück zu Cygnet® (oder starten Sie dieses), starten Sie den Advanced Media Player und wählen Sie anschließend "Netflix®". Dieses sollte nun wie gewohnt funktionieren

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Für alle elektrischen Geräte gilt, dass ihre elektronischen Bauteile vulnerabel gegenüber dem Einfluss äußerer elektromagnetischer Felder sind. In ganz besonderem Maße trifft dies auf ein hochpräzises Messgerät wie den NeuroAmp zu, da dessen Funktion die Erfassung von EEG-Signalen ist, also die Messung winzigster Spannungssignale im µV-Bereich (millionstel Volt) und seine Elektronik somit eine elektrische Verbindung zu einer über Elektroden angeschlossenen Person besitzt.
 
Nun ist der NeuroAmp ein geprüftes Medizingerät und als solches mit einer galvanischen Isolation ausgestattet, die alle verbundenen Personen elektrisch entkoppelt und somit vor elektrischen Spannungen bis 8000V schützt. In erster Linie sollen damit Menschen vor Stromschlägen aus dem ans örtliche Stromnetz angeschlossenen Computer geschützt werden. Jedoch funktioniert die galvanische Sicherung auch in die andere Richtung, d.h. sie schützt die Elektronik des NeuroAmps vor Stromschlägen, die vom Therapeuten oder Neurofeedback-Klienten kommen, wenn diese sich zuvor (meist unbemerkt) elektrostatisch aufgeladen haben und dann den NeuroAmp oder die Elektroden berühren. Allerdings können sich Menschen elektrostatisch auf 30000V und mehr aufladen und in einem solchen Fall fließen bei einer Berührung kurzzeitig derart hohe Entladungsströme, dass die galvanische Sicherung und eventuell auch noch andere elektronische Bauteile zerstört werden. Der NeuroAmp ist so konstruiert, dass dadurch dann jegliche elektrische Verbindung zu den Elektroden dauerhaft unterbrochen ist. Dies schützt zwar etwaige verkabelte Personen, macht den nunmehr funktionslosen NeuroAmp jedoch zu einem Reparaturfall.
 
Schäden durch elektrostatische Entladung – sogenannte ESD-Schäden - können mit ein wenig Umsicht leicht vermieden werden und nachfolgend möchten wir Ihnen alle dazu notwendigen Informationen geben.
 

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Jedes Material enthält positive und negative elektrische Ladungen, die sich normalerweise ausgleichen. Bei intensivem Kontakt und anschließender Trennung oder bei Reibung (z.B. beim Laufen über einen Teppich) werden Teile der negativen Ladungen aus einem Reibpartner herausgerissen und vom anderen aufgenommen. Dadurch bauen sich an den Oberflächen beider Körper ungleiche elektrische Potentiale auf, die zunächst dort verbleiben und daher als „ruhend“ oder „statisch“ bezeichnet werden. Elektrostatische Aufladungen entstehen nahezu überall im Alltag.
 
 
Beispielsweise kann sich der Körper eines Menschen in sehr trockener Umgebung bereits so an der Luft „reiben“, dass es zu einer elektrostatischen Aufladung kommt. Die Stärke einer elektrostatischen Aufladung kann extrem hohe Werte erreichen. Durch die Reibung beim Gehen mit Kunststoffsohlen über einen synthetischen Teppich können sich beispielsweise elektrostatische Potentialdifferenzen von 35000 Volt aufbauen.
 
 
Quellen für statische Aufladungen sind:
  • - Trockene Umgebungsluft
  • - Gewachste oder bemalte Oberflächen und solche aus Plastik, Styropor oder Glas
  • - Gewachste oder PVC/Vinyl-Böden oder Teppiche aus synthetischen Materialen
  • - Kleidung aus synthetischen Materialien (z.B. Nylon) oder Wolle, nicht-leitende Schuhe (z.B. solche mit Gummisohle)
  • - Reibung verschiedener Materialien aufeinander (z.B. das Entleeren von Plastik-Müllsäcken oder auch das Umfüllen von Flüssigkeiten)

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Wenn sich eine Person elektrostatisch stark aufgeladen hat, d.h. wenn Sie eine große Potentialdifferenz mit ihrer Umgebung aufweist, kann es bei direkter Berührung oder auch bereits bei geringem Abstand zu einem „Durchschlag“ kommen. Die bei diesem kurzen elektromagnetischen Impuls fließenden Entladungsströme können elektronische Komponenten des NeuroAmps zerstören und eine aufwendige (und damit teure) Reparatur erforderlich machen.

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Geringe elektrostatische Entladungen werden oft überhaupt nicht wahrgenommen, bei hohen Potentialdifferenzen können jedoch Funken entstehen und ein deutlicher, manchmal auch schmerzhafter Stromschlag wahrgenommen werden. Jedoch ist dabei die Energie der Entladungsströme so gering, dass in einer typischen Umgebung für Neurofeedback-Therapie keine direkte gesundheitliche Gefährdung für Menschen besteht.
 
Der NeuroAmp ist ein geprüftes Medizinprodukt mit einer galvanischen Isolation und schützt daher auch im Falle eines ESD-Schadens alle verbundenen Personen vor etwaigen elektrischen Strömen von Seiten des Computers.

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ESD-Schäden lassen sich sehr effektiv verhindern, wenn
  • - der Entstehung elektrostatischer Aufladung vorgebeugt und diese verhindert wird
  • - sich Therapeut und Klient elektrisch erden, bevor Neurofeedback-Geräte (NeuroAmp, taktiles Feedback, QIK, pIR, etc.) oder Elektroden berührt werden
Folgende Empfehlungen geben wir für die praktische Umsetzung dieser Vorbeugemaßnahmen:
  • - Bei der Einrichtung der Praxis oder bei Neuanschaffungen darauf achten, dass Geräte, Möbel und Fußböden/Teppiche Oberflächen aus antistatischen Materialen aufweisen oder das Symbol für eine ESD-Schutzkomponente tragen
  • - Geerdete Unterlagen („Erdungsmatten“) auf die Arbeitsflächen (Therapeut) und Sitzflächen (Klient) legen. Derartige Unterlagen gibt es auch für Fußböden
  • - Therapeut und Klient können sich über Erdungsarmbänder erden. Wo das nicht möglich ist, kann eine elektrostatische Entladung auch durch das Berühren einer geerdeten Metalloberfläche (z.B. Heizungsrohr oder Metallgehäuse eines mit dem Stromnetz verbundenen Computers) erreicht werden
  • - In der Praxis Schuhe mit leitfähigen Sohlen tragen. Perfekt sind solche Schuhe, an denen das Symbol der ESD-Schutzkomponente angebracht ist
  • - Bei trockener Raumluft diese mittels Luftbefeuchter anfeuchten. Auch über Klimaanlagen kann die Luft befeuchtet werden. Diese Maßnahmen sind vor allem in den Wintermonaten wichtig, da kalte Luft nicht so viel Feuchtigkeit „tragen“ kann und zudem erwärmte Heizungsluft besonders trocken ist

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Cygnet® braucht das Windows Betriebssystem. Damit es auf Apple Computern läuft, muss dort Windows installiert sein (empfohlen: Windows 7). Die Systemvoraussetzungen sind vergleichbar mit denen für alle anderen PCs.
 
Für die Installation von Windows auf Mac Computern gibt es drei Möglichkeiten:
 
1.) Der Computer wird so konfiguriert, dass ausschliesslich Windows darauf läuft. Diese Option wird von den jenigen gewählt, die die ausschliesslich mit Windows arbeiten und die sehr gute Hardware von Apple verwenden möchten. Hier gibt es keinen Unterschied zu anderen PCs, die Installation von Cygnet® erfolgt wie im Handbuch beschrieben.
 
2.) Der Computer wird für die Benutzung mit zwei Betriebssystemen so konfiguriert, dass beim Aufstarten des Computers entschieden werden kann, welches Betriebssystem verwendet werden soll. Die von Apple für diesen Zweck zur Verfügung gestellte Software heisst "BootCamp". Wird der Computer über diesen Weg für Windows gestartet, dann kann auch hier wie in Option (1) Cygnet® ganz normal installiert und verwendet werden.
 
3.) Der Computer startet immer im Apple Modus, Windows wird aber als "virtual Machine" über die Zusatzsoftware "Parallels" installiert. Dieser Modus verlangt die meiste Prozessorleistung, führt aber Cygnet® und alle Animationen problemlos aus, falls die Leistung des Apple Computers ausreichend ist und die "virtuellen Maschine" gut konfiguriert ist. Parallels muss im "Coherence" Modus ausgeführt werden, damit die Animationen auf den zweiten Bildschirm verschoben werden können. Beispiel für die Einstellung der virtuellen Maschine auf einem Mac mit i5 Prozessor, 8GB Hauptspeicher, nVidia Graphikadapter mit 512MB VideoRam und Parallels 9 mit Windows 7 installiert: 3GB Ram, 2 Kerne, 1GB Video Ram, VSync aus (letzteres ist sehr wichtig, weil das Feedback sonst im Vollbildmodus ruckeln kann)
 
Wir haben alle drei Verfahren erfolgreich getestet; wir können aber keine Garantie dafür übernehmen, dass die Software auf Ihrem Mac ruckelfrei laufen wird. Das hängt von vielen Systemparametern ab.

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Die minimalen Computeranforderungen lauten:
(Diese Angaben beschreiben die minimalen Computeranforderungen. Wenn Sie Wert auf einen flüssigeren Ablauf und die Unterstützung aller modernen Feedbackoptionen, inkl. VR, legen, dann sollten Sie die empfohlenen Anforderungen in Betracht ziehen)
 
  • - Windows 7/Windows 8.1/ Windows 10 (Home oder Pro)
  • - Intel® CoreTM i5 oder schneller - Wir empfehlen ausdrücklich und ausschliesslich Intel Prozessoren
  • - 8 GB RAM
  • - Grafikkarte: Der wichtigste Faktor bei der Auswahl eines Computers für Cygnet ist die Grafikkarte. Die Nutzung von Cygnet, bei der eine high-end Animation auf einem externen Bildschirm läuft, ist für einen modernen Computer eine große Herausforderung. Wir empfehlen, eine VR-ready Grafikkarte, wie oben in den empfohlenen Anforderungen, in Erwägung zu ziehen. Mindestens aber muss es eine AMD oder NVIDIA Karte mit mindestens 2 GB dediziertem RAM sein.
  • - Laptop Grafikkarten: Integrierte Videosysteme, die Systemspeicher mit dem Prozessor teilen, werden nicht unterstützt (Duale Grafikkarten die zwischen Chips mit hoher und niedriger Leistung umschalten können werden unterstützt aber benötigen spezielle Video Treiber Konfigurationen. Bitte kontaktieren Sie technischen Support für Treiberversionen und Links)
  • - Soundkarte
  • - DVD-ROM Laufwerk; Hinweis: Sollten Sie den Advanced Media Player als Feedback nutzen, empfehlen wir ein externes DVD Laufwerk dafür zu verwenden, da die in den meisten Computern enthaltenen DVD-ROM Laufwerke nicht für Dauerbelastung ausgelegt sind. Weitere Hinweise im FAQ Beitrag "Was kann man tun bei Problemen mit dem DVD Laufwerk".
  • - Netbooks bzw. Nettops sind nur bedingt geeignet; am besten sind Multimedia- oder Spiele PCs / Notebooks
  • - Schutz vor Malware: s. Hinweise weiter unten.
 
Es ist zu beachten, dass die Cygnet® Software und die Feedbackspiele kontinuierlich weiterentwickelt werden, so dass sich die PC-Mindestanforderungen ändern können.
 
Im Folgenden möchten wir einige Empfehlungen abgeben für die Anschaffung eines fürs Neurofeedback geeigneten Computers. Heutzutage ist fast jeder PC für Neurofeedback geeignet, es sollte jedoch zusätzlich auf folgende Punkte geachtet werden:
 
  • - Wir haben die Cygnet Software auch für 64 Bit Systeme qualifiziert. Einzig mit älteren seriellen QIK Geräten, die wir heutzutage nicht mehr verkaufen, gibt es eine Inkompatibilität mit 64bit Betriebssystemen. Das Problem kann aber durch einen speziellen USB-Seriell-Adapter behoben werden.
  • - Aus Gründen der Bequemlichkeit und Mobilität empfehlen wir Notebooks zu verwenden. Desktop-PCs sind nicht mobil einsetzbar und besitzen keinen eingebauten Monitor.
  • - Bildschirmauflösung: Wir empfehlen generell eine grössere Auflösung, als die meist billigen Modelle, die im Supermarkt angeboten werden. Diese haben in der Regel 1366 x 768 Pixel, was für Fotos ok ist, aber beim Arbeiten zu sehr grossen Fenstern führt, die dann alle übereinander liegen und in denen man viel scrollen muss. Letztendlich hängt aber die beste Pixelauflösung von den Augen ab. Ich empfehle "Full HD", also 1900x1080 Pixel. Wenn das die Augen nicht so mitmachen, dann könnte 1600x900 ein guter Kompromiss sein.
  • - Wenn der Laptop eher stationär betrieben wird, sollte man einen 17" Bildschirm erwägen, am besten mit hoher Auflösung. Ein Desktop Computer sollte lieber mit einem 24" Bildschirm ausgestattet werden.
  • - DVD Spieler: Weitere Hinweise im FAQ Beitrag "Was kann man tun bei Problemen mit dem DVD Laufwerk".
  • - Wenn möglich, prüfen Sie die Lautstärke des eingebauten Lüfters. Manche Computer produzieren einen ziemlichen Lärm, was in einem Praxisraum stören kann.
  • - Bei der Auswahl der Festplatte sollte man durchaus eine "SSD" in Betracht ziehen. Diese machen nicht nur kein Geräusch, sondern beschleunigen das Arbeiten mit dem Computer beträchtlich. Die Preise sind immer noch deutlich höher als die für mechanische Festplatten, aber inzwischen durchaus erschwinglich.
  • - Bei der Wahl einer Software zum Schutz vor Malware sollte bedacht werden, dass die "Echtzeitfähigkeit" des Neurofeedback-Systems (NeuroAmp-Verstärker und –Software) eine wesentliche Voraussetzung für die erfolgreiche Anwendung von Neurofeedback ist. Alle im Hintergrund laufenden Prozesse anderer Software (und hier sind besonders die Sicherheitsprogramme angesprochen), können diese "Echtzeitfähigkeit" stören oder gar verhindern. Ein Beispiel hierfür sind McAfee-Sicherheitsprodukte, die Cygnet® dramatisch stören können und leider sehr oft auf neuen Computer-Systemen vor-installiert sind. Aber auch die Anti-Virenprogramme „Avast“ und „Kaspersky“ haben zu Problemen bei der Ausführung von Cygnet geführt. Z.B. wurde der Startvorgang mit der Fehlermeldung „Invalid Exit Code -2“ abgebrochen. Unsere Empfehlung: Seit Windows 7 ist der von Windows bereitgestellte Schutz für die meisten Anwendungen ausreichend. Wir empfehlen dennoch zusätzliche Maßnahmen. Cygnet wurde auf Computern entwickelt und qualifiziert, die alle entweder nur „Microsoft Essentials“ für Viren- und Firewallschutz verwenden, oder Norton Internet Security installiert haben. Wir haben nur Erfahrung mit dieser Schutzsoftware und empfehlen daher auch nur diese.
Der Rest ist Geschmacksache, also Grösse, Gewicht, Batterielebensdauer. Gerne kommentieren wir Ihre Wahl vor dem Kauf.
 
Bevor Sie eine neue Version von Cygnet® herunterladen, stellen Sie sicher, dass Ihr PC den Mindestanforderungen entspricht.
 
Ganz generell empfehlen wir, dass Sie die Wartung des Computers einer Fachperson überlassen, ausser Sie befassen sich selber gerne mit Computern. Es ist hier wie mit der Reparatur von Autos, für die die meisten von uns eine Werkstatt aufsuchen.
  • - Installationen
  • - Computersicherheit
  • - Backups

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Die aktuellen empfohlenen Computeranforderungen lauten:
 
  • - Windows 10 - 64 bit
  • - Intel® CoreTM i7 Quad Core. Die i7 Prozessoren, die mit Y,M oder U enden, sind Dual Core, und diejenigen mit HQ und MQ sind Quad Core. Bei Desktop Computern sind die i5 und i7 Prozessoren immer Quad Core. - Wir empfehlen ausdrücklich und ausschliesslich Intel Prozessoren
  • - 8 GB RAM
  • - VR Ready Grafikkarte: NVIDIA GTX 1060 oder besser, oder AMD RX-480 oder besser
  • - Laptop Grafikkarten: Integrierte Videosysteme, die Systemspeicher mit dem Prozessor teilen, werden nicht unterstützt (Duale Grafikkarten die zwischen Chips mit hoher und niedriger Leistung umschalten können werden unterstützt aber benötigen spezielle Video Treiber Konfigurationen. Bitte kontaktieren Sie technischen Support für Treiberversionen und Links)
  • - Soundkarte
  • - DVD-ROM Laufwerk (intern oder extern); Hinweis: Sollten Sie den Advanced Media Player als Feedback nutzen, empfehlen wir ein externes DVD Laufwerk dafür zu verwenden, da die in den meisten Computern enthaltenen DVD-ROM Laufwerke nicht für Dauerbelastung ausgelegt sind. Weitere Hinweise im FAQ Beitrag "Was kann man tun bei Problemen mit dem DVD Laufwerk".
  • - Externer Monitor mit 1080p Auflösung und einer HDMI Verbindung
 
Im Folgenden möchten wir einige Empfehlungen abgeben für die Anschaffung eines fürs Neurofeedback geeigneten Computers. Heutzutage ist fast jeder PC für Neurofeedback geeignet, es sollte jedoch zusätzlich auf folgende Punkte geachtet werden:
 
  • - Wir haben die Cygnet Software auch für 64 Bit Systeme qualifiziert. Einzig mit älteren seriellen QIK Geräten, die wir heutzutage nicht mehr verkaufen, gibt es eine Inkompatibilität mit 64bit Betriebssystemen. Das Problem kann aber durch einen speziellen USB-Seriell-Adapter behoben werden.
  • - Aus Gründen der Bequemlichkeit und Mobilität empfehlen wir Notebooks zu verwenden. Desktop-PCs sind nicht mobil einsetzbar und besitzen keinen eingebauten Monitor.
  • - Bildschirmauflösung: Wir empfehlen generell eine grössere Auflösung, als die meist billigen Modelle, die im Supermarkt angeboten werden. Diese haben in der Regel 1366 x 768 Pixel, was für Fotos ok ist, aber beim Arbeiten zu sehr grossen Fenstern führt, die dann alle übereinander liegen und in denen man viel scrollen muss. Letztendlich hängt aber die beste Pixelauflösung von den Augen ab. Ich empfehle "Full HD", also 1900x1080 Pixel. Wenn das die Augen nicht so mitmachen, dann könnte 1600x900 ein guter Kompromiss sein.
  • - Wenn der Laptop eher stationär betrieben wird, sollte man einen 17" Bildschirm erwägen, am besten mit hoher Auflösung. Ein Desktop Computer sollte lieber mit einem 24" Bildschirm ausgestattet werden.
  • - DVD Spieler: Weitere Hinweise im FAQ Beitrag "Was kann man tun bei Problemen mit dem DVD Laufwerk".
  • - Wenn möglich, prüfen Sie die Lautstärke des eingebauten Lüfters. Manche Computer produzieren einen ziemlichen Lärm, was in einem Praxisraum stören kann.
  • - Bei der Auswahl der Festplatte sollte man durchaus eine "SSD" in Betracht ziehen. Diese machen nicht nur kein Geräusch, sondern beschleunigen das Arbeiten mit dem Computer beträchtlich. Die Preise sind immer noch deutlich höher als die für mechanische Festplatten, aber inzwischen durchaus erschwinglich.
  • - Bei der Wahl einer Software zum Schutz vor Malware sollte bedacht werden, dass die "Echtzeitfähigkeit" des Neurofeedback-Systems (NeuroAmp-Verstärker und –Software) eine wesentliche Voraussetzung für die erfolgreiche Anwendung von Neurofeedback ist. Alle im Hintergrund laufenden Prozesse anderer Software (und hier sind besonders die Sicherheitsprogramme angesprochen), können diese "Echtzeitfähigkeit" stören oder gar verhindern. Ein Beispiel hierfür sind McAfee-Sicherheitsprodukte, die Cygnet® dramatisch stören können und leider sehr oft auf neuen Computer-Systemen vor-installiert sind. Aber auch die Anti-Virenprogramme „Avast“ und „Kaspersky“ haben zu Problemen bei der Ausführung von Cygnet geführt. Z.B. wurde der Startvorgang mit der Fehlermeldung „Invalid Exit Code -2“ abgebrochen. Unsere Empfehlung: Seit Windows 7 ist der von Windows bereitgestellte Schutz für die meisten Anwendungen ausreichend. Wir empfehlen dennoch zusätzliche Maßnahmen. Cygnet wurde auf Computern entwickelt und qualifiziert, die alle entweder nur „Microsoft Essentials“ für Viren- und Firewallschutz verwenden, oder Norton Internet Security installiert haben. Wir haben nur Erfahrung mit dieser Schutzsoftware und empfehlen daher auch nur diese.
Der Rest ist Geschmacksache, also Grösse, Gewicht, Batterielebensdauer. Gerne kommentieren wir Ihre Wahl vor dem Kauf.
 
Bevor Sie eine neue Version von Cygnet® herunterladen, stellen Sie sicher, dass Ihr PC den Mindestanforderungen entspricht.
 
Ganz generell empfehlen wir, dass Sie die Wartung des Computers einer Fachperson überlassen, ausser Sie befassen sich selber gerne mit Computern. Es ist hier wie mit der Reparatur von Autos, für die die meisten von uns eine Werkstatt aufsuchen.
  • - Installationen
  • - Computersicherheit
  • - Backups

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Es kommt immer wieder vor, dass eine DVD nicht wiedergegeben werden kann. Das ist leider gar nicht unüblich, es gibt in der Tat keine Garantie, dass eine DVD auch in jedem Laufwerk läuft. Der Grund: manchmal überlagern sich Toleranzen so, dass das System damit nicht mehr zurecht kommt.
 
Es kann durchaus sein, dass eine DVD in dem einen Laufwerk geht, in einem anderen nicht. Es kann sogar sein, dass eine DVD in ein und demselben Laufwerk mit einer Wiedergabe-Software läuft und mit einer anderen nicht.
 
Auch kann es sein, dass das Laufwerk bei ganz bestimmten DVDs stark vibriert. Das kommt von einer kleinen Unwucht.
 
Lösungsansätze:
 
1.) das Offensichtliche: Die DVD sollte nicht verschmutzt sein und keine Kratzer haben. Fingerabdrücke lassen sich mit Alkohol abwischen, Kratzer können mit Anti-Kratzer-Pasten, die man auch für Handyfrontseiten bekommt, gemildert werden. Auch sollte das Laufwerk sauber sein, Staub oder gar Haare können die Funktion erheblich beeinträchtigen.
 
2.) die DVD Laufwerke, die in PCs eingebaut werden, sind in der Regel nicht auf Dauerbetrieb ausgelegt. Daher empfehlen wir, für die Verwendung von DVD Feedback mit einem externen USB-DVD Laufwerk zu arbeiten. Solche Laufwerke sind nicht teuer, und eventuell ist es sogar eine gute Idee, noch ein zweites von einem anderen Hersteller zu beschaffen, das dann "einspringen" kann, wenn eine DVD mit dem ersten Laufwerk nicht laufen will.
 
3.) Eine elegante Variante ist, die am häufigsten gebrauchten DVDs als sog. "ISO-Datei" auf die Festplatte zu kopieren. Dazu gibt es verschiedene Programme. Eine solche ISO-Datei kann mit dem Cygnet- Medienspieler direkt geöffnet und wiedergegeben werden. Das ganze geht schneller und ohne Geräusche.
 
Hier noch einige weitere Hinweise für das ruckel-freie Abspielen von DVDs:
 
4.) in den Energieoptionen der Systemeinstellungen sollte "Höchstleistung" angewählt sein. Bitte beachten Sie hierbei, diese Einstellungen im Zweifelsfall hier und da nachzukontrollieren. Es ist schon vorgekommen, dass manche Windows-Updates die Einstellungen auf Energiesparen zurückgesetzt haben. Etwa so als würde die Autowerkstatt Ihr Fahrzeug auf 20 PS limitieren, um Sie zum Benzinsparen zu animieren.
 
Bitte deaktivieren Sie auch alle Screensaver oder andere Programme, die störende Hintergrundaktivitäten ausführen könnten.
 
5.) Manche Computerhersteller installieren auf dem Computer spezielle Energieverwaltungssoftware, die zu Problemen bei der DVD Wiedergabe führen kann. Falls Sie einen Computer der Firma HP haben, prüfen Sie bitte, ob dort der "HP Power Assistant" installiert ist. Einige Versionen dieses Programmes haben in der Vergangenheit zu Problemen geführt. Ein Update kann das Problem lösen, oder die einfache De-Installation.
 
6.) Anti-Virus Software: Cygnet wurde auf Computern qualifiziert, auf denen Norton Internet Security installiert war. Daher können wir davon ausgehen, dass Cygnet problemlos läuft, wenn diese Software installiert ist. Wir können das nicht garantieren, wenn andere Anti-Virus- oder Internetsicherheitsprogramme installiert sind. Im Zweifelsfall einfach deinstallieren.
 
Noch ein Hinweis zu manchmal beobachteten Abstürzen des Advanced Media Players beim versuchten Abspielen einer DVD:
 
ein "workaround" in vielen Fällen ist, im Advanced Media Player in "Play DVD" ein Häkchen bei "Keine Disc-Menüs" zu machen. (in älteren Cygnet®-Versionen heisst es "Keine DVD-Menüs benutzen"). Dann laufen plötzlich viele DVD's, die vorher nicht gelaufen sind oder den AMP sogar zum Absturz gebracht haben.
 
Zu allerletzt:
 
Bitte beachten Sie die Lizenzbestimmungen beim Abspielen von DVDs für Therapien. Viele DVDs sind ausschließlich für den privaten Gebrauch bestimmt.

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Wir nutzen TeamViewer für den Online-Fern-Support.
 
Für die Bereitstellung dieser Programme und der daraus erfolgenden Datenverarbeitung ist TeamViewer verantwortlich.
 
TeamViewer-Verbindungen (TeamViewer GmbH, Jahnstr. 30, 73037 Göppingen, Deutschland) laufen über komplett gesicherte Datenkanäle, die mit einem 2048 Bit RSA Public-/Private Key Exchange aufgebaut und mit 256 Bit AES verschlüsselt sind. Diese Technik wird auch bei https/SSL eingesetzt und gilt nach heutigem Standard der Technik als vollständig sicher. Da der Private Key niemals den Clientrechner verlässt, ist durch dieses Verfahren technisch sichergestellt, dass zwischengeschaltete Rechner im Internet den Datenstrom nicht entziffern können. Das gilt somit auch für die TeamViewer Routingserver.
 
Text von der TeamViewer Webseite https://www.teamviewer.com/de/security/
 
Hier finden Sie Sicherheitsinformation von TeamViewer https://dl.tvcdn.de/docs/de/TeamViewer-Security-Statement-de.pdf und die TeamViewer Datenschutzerklärung https://www.teamviewer.com/de/privacy-policy/
 
Für den Schutz der Daten auf dem eigenen Computer ist jeder Kunde selbst verantwortlich.
 
Mit dem Herunterladen bzw. der Benutzung des Programms TeamViewer stimmen Sie zu, dass dieses Programm für den Online Fern-Support mit Ihnen verwendet wird. Selbstverständlich können Sie die Online-Fern-Sitzung jederzeit von sich aus beenden.
 

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Sicher haben Sie es schon einmal erlebt: Sie haben ein schlechtes EEG Signal oder beim Drücken der "Check Impedance" Taste sehen Sie nur die unterste rote LED auf der mittleren Anzeige (GND) aufleuchten.
 
In diesen Fällen kann eine Ihrer Elektroden defekt sein. Sie müssen jedoch nicht das ganze Set ersetzen, sondern durch einen einfachen Test feststellen, welche der Elektroden defekt ist. Diese können Sie dann durch eine andere desselben Materials ersetzen. Die Farbe der Elektrode spielt keine Rolle.
 
Der Test geht folgendermassen: Sie stecken 3 Elektroden in die Buchsen des Kanal 1 des NeuroAmp, besser noch 5 Elektroden in alle Buchsen und hängen alle Elektroden in ein Glas mit Salzlösung. Hierzu einfach eine Prise Salz in einem halben Glas destilliertem Wasser auflösen. Ein erbsengrosses Stückchen Ten20 Paste tut es auch. Durch die Leitfähigkeit dieser Lösung sollten Sie beim Drücken der "Check Impedance" Taste auf allen Balken der Impedanzanzeige eine grüne Anzeige erhalten. Die defekte Elektrode verrät sich durch ein rotes Lämpchen. Beachten Sie, dass der Impedanzmeter immer mindestens drei gute Elektroden zum Messen braucht. Daher am besten alle fünf anschliessen. Wenn nur das mittlere untere Lämpchen rot leuchtet, dann ist möglicherweise die bei GND eingesteckte Elektrode defekt. Tauschen Sie daher diese gegen eine andere aus, denn die GND-Elektrode muss für die Messung immer funktionieren.
 
Übrigens sollte der Impedanzcheck routinemässig vor jeder Sitzung durchgeführt werden. Eine defekte Elektrode lässt sich nämlich nicht immer im EEG erkennen.

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Moderne EEG Verstärker haben derartig hohe Eingangsimpedanzwerte, dass an sich der Widerstand zwischen EEG Elektrode und Kopfhaut keine Rolle spielt, solange die Elektrode irgendeinen Kontakt hat.
Das ist aber nur die halbe Wahrheit.
Tatsache ist, dass die EEG Elektroden neben dem EEG Signal auch noch den uns allgegenwärtig umgebenden Elektrosmog aufnehmen. Die grösste und wichtigste Störquelle ist unser elektrisches Stomversorgungsnetz, welches elektromagnetische Schwingungen mit 50 Hertz (oder 60Hz) abstrahlt. Die Störungen, die eine typische EEG Elektrode aufnimmt, ist in der Regel wesentlich grösser als das EEG Signal, das uns interessiert. Typische Werte sind: EEG Signal: 10 bis 100 Mikrovolt, Störungen vom Stromversorgungsnetz bei 50Hz: 10 Millivolt bis 1 Volt; also Faktor 1.000 bis Faktor 100.000 grösser. Typische EEG Verstärker begegnen diesem Problem mit einem einfachen Trick, nämlich das EEG mit zwei Elektroden zu messen: 'Active' und 'Reference', oder '+' und '-'. Beide Elektroden nehmen etwa die gleichen Störungen auf, aber unterschiedliche EEG Signale, da sie an unterschiedlichen Stellen am Kopf angebracht sind. Der Verstärker subtrahiert nun die beiden Signale, sodass nur noch das EEG Signal übrigbleibt, sich aber die Störungen von beiden Elektroden gegenseitig aufheben.
Diese Subtraktion funktioniert allerdings nur dann wie gewünscht, wenn die Störung an beiden Elektroden genau gleich gross ist. Und hier kommt nun der Übergangswiderstand der Elektroden zum Kopf zum tragen: Die Grösse des Störsignals ist nämlich stark von diesem Übergangswiderstand abhängig. Generell gilt, je kleiner der Übergangswiderstand, um so kleiner das Störsignal.
Mit der Impedanzmessung können wir während des Anbringens der Elektroden unmittelbar verfolgen, wie gut die Kontakte sind. Generell kann man versuchen, sehr niedrige Übergangswiderstände zu erzielen. Dies erfordert in der Regel eine gute Reinigung der Stelle und / oder die Verwendung eines Peeling-Gels. Mit dem Wissen, dass das Störsignal von dem Übergangswiderstand abhängt, UND dass beide Störsignale gleich groß sein müssen, wird klar, dass noch wichtiger als der Übergangswiderstand selbst ist, dass beide Übergangswiderstände gleich groß sind.

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Nein. Die Impedanzmeterfunktion von EEG Geräten verwendet eine kleine Messspannung, um die Übergangswiderstände (Impedanzen) der Elektroden zu bestimmen. Dieses Signal ist aber so klein, dass es nicht spürbar ist. EEG Geräte müssen der Norm zur elektrischen Sicherheit von Medizinprodukten IEC 60601-1 genügen. Andere Geräte, die ähnliche Messverfahren anwenden sind Körperfettmessgeräte oder Waagen mit eingebauter Körperfettmessung.

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Das kommt auf das Verfahren der Impedanzmessung an. Es gibt EEG Verstärker, die während der EEG Aufnahme die Übergangswiderstände messen. Dies erfolgt in der Regel mit einer im Vergleich zum EEG Frequenzbereich hohen Frequenz, sodass sich die beiden Bereiche nicht in die Quere kommen. Andere Geräte müssen vom EEG Verstärker getrennt werden, entweder durch Umstecken oder interne Relais-Schalter.

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EEG Elektroden wirken manchmal wie eine kleine Batterie - sie erzeugen eine Gleichspannung. Ursache dafür ist eine Kombination des Elektrodenmaterials mit der Chemie auf der Kopfhaut (Haut, Schweiss, Fett, Ten20 Paste, Goldauflage Eletrode, etc). An sich stört sich der ein EEG Verstärker nicht an solchen sog. 'Offset' Spannungen, obwohl diese wesentlich höher als die EEG Signale sein können, da er so gebaut ist, dass er nur Wechselspannungen verstärkt und verarbeitet. Werden diese galvanischen Spannungen aber zu gross, kann aber die Eingangsverstärkerstufe des EEG Verstärkers übersteuert werden, so dass kein EEG Signal mehr verstärkt wird. Weiterhin hat sich gezeigt, dass diese galvanischen Spannungen oft Schwankungen aufweisen, die in Grösse und Frequenzbereich den EEG Signalen sehr ähnlich sind.
 
Wir empfehlen, nur Elektroden aus gleichem Material zu verwenden und beschädigte Elektroden auszutauschen.

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Gute Elektrodenkontakte sowie gute Balancierung sind die Voraussetzung für optimale Störunterdrückung. Auch sollten die Elektrodenkabel möglichst lange parallel geführt werden, z.B. durch Führen in Spiralschlauch oder durch Verflechten. Trotz dieser Massnahmen werden Sie in manchen Fällen immer noch eine starke Störung bei 50Hz (oder 60Hz) sehen. Wir empfehlen generell nicht, diese 50 oder 60Hz Linie mittels Notchfilter oder anderen steilflankigen Filtern zu unterdrücken. Erstens fügen solche Filter grosse Phasenverzerrungen und Verzögerungen zu, und zweitens ist die Beobachtung dieses 'Signals' ein sehr gutes und einfaches Hilfsmittel um festzustellen, wenn der Kontakt einer oder mehrerer Elektroden sich stark verschlechtert hat und die Situation nochmals mittels der Impedanzmeterfunktion überprüft werden sollte.
 
Für Neurofeedbacktraining ist Netzeinstrahlung in der Regel kein Problem, weil die Schwellen dynamisch nachgeführt werden. Für eine Pegelanzeige ist keine Echtzeiteigenschaft erforderlich, sodass hier ein steiles Tiefpass- oder Notchfilter vorgeschaltet werden kann, um diese Anzeige unabhängig von der Netzeinstrahlung zu machen.

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Die Voraussetzung für eine erfolgreiche Neurofeedbacksession ist ein gutes EEG Signal.
Ist es gestört, ist die EEG Aufnahme wie leise Musik hören neben einer lauten Baustelle. Eine wesentliche Voraussetzung für ein störungsfreies EEG ist ein guter Kontakt der EEG Elektroden zur Kopfhaut.
Ein Impedanzmeter hilft bei der Impedanzmessung, um einen solchen guten Kontakt herzustellen.
Wichtig ist hier, dass das Gerät einfach zu bedienen ist, das Display leicht abzulesen ist und die Elektroden nicht umgesteckt werden müssen. Zusätzlich können alte oder beschädigte Elektroden hohe störsignalbehaftete Spannungen abgeben, die die Qualität der EEG Signale drastisch beeinträchtigen können.
Der NeuroAmp hat nicht nur einen Impedanzmesser eingebaut, sondern er überwacht auch die galvanischen Elektrodenspannungen. Sind diese zu hoch, gibt es ein Warnsignal.
In letzter Zeit erreichen uns immer wieder Hilferufe, der Impedanzmesser im NeuroAmp sei defekt. Entweder wurde gar keine Impedanz angezeigt, obwohl die Elektroden gut angebraucht wurden, oder die Impdanzanzeige blinkt und das Gerät piepst. Ursache war tatsächlich bislang nie der NeuroAmp, sondern jeweils defekte Elektroden. Im ersten Fall (keine Anzeige) war das Kabel einer Elektrode gebrochen, im zweiten die galvanische Spannung zu hoch. Dies zeigt den grossen Wert dieser Impedanzmessung - die Fehler wären sonst wahrscheinlich nicht aufgefallen. Ein EEG sieht auch bei schlechten Elektroden aus wie ein EEG. Selbst bei einer fehlenden Elektrode kann es normal aussehen.

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Unsere Augen sehen nur Licht - also Wellen im Wellenlängenbereich zwischen 0.4 und 0.7 Mikrometern. Kürzere Wellenlängen nennt man erst Ultraviolett, später Röntgen- und dann Gammastrahlen. Längere Wellenlängen nennt man erst Infrarot, dann Wärmestrahlen und dann Funkwellen.
 
Wärmestrahlen umfassen den Wellenlängenbereich um 10 Mikrometer. Würden unsere Augen diesen Bereich sehen können, würde das so aussehen wie die folgenden Bilder zeigen. Diese Bilder wurden mit einer (sehr teuren) Spezialkamera aufgenommen (9..11µm). Eine solche Kamera misst Temperaturen, oder genauer die Temperaturstrahlung, die von Oberflächen ausgeht. Die Skala rechts zeigt jeweils die Zuordnung der Farben zu Temperaturen.
 
Warum interessiert uns das überhaupt? Der Grund: Unser pIRx3 Sensor misst Temperaturen auf genau die gleiche Weise, nur noch genauer; dafür aber nur an drei Stellen an der Stirn.
 
Die Bilder mit dem schwarzen Hintergrund unterscheiden sich durch einen kleineren Temperaturbereich, d. h. einer höher auflösenden Temperaturskala.
 

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